Kultur-Genuss-Erholungstörn Griechenland

Zeitraum: 20.5. bis 2.6.2019
Begeisterte Crew: Veronika Siegl, Monika Mörth, Silvia Grossmann, Gisela Hofmann und das Skipperpaar Brigitte Zörweg und Hansi Laister
Yacht: barcaso, Sun Odyssey 39i Performance
 

Montag, 20. 5. 2019:
Flug nach Athen (Veronika, Monika, Gisela) Per Taxi geht es in einer knapp einstündigen Fahrt nach Haghii Apostoli, hier liegt die barcaso an der Mole des Ortes. Silvia, Brigitte und Hansi erwarten uns. Der Abendspaziergang endet in einem Lokal am Strand, in dem wir vorzüglich essen.

Dienstag, 21. 5. 2019:
Mit zwei Taxis fahren wir zu den Ausgrabungsstätten von Amphiareion. In einem Kiefernwäldchen in einem Tal befinden sich die Ruinen des Heiligtums des Amphiaraos. Es war in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte. Wir genießen es, ganz alleine hier zu sein. Nach zwei Stunden Besichtigung holen uns die Taxis wieder ab und bringen uns zum Boot. Bald legen wir ab und bei gutem Segelwind geht es nach Chalkis.
Am späten Nachmittag erreichen wir durch den Euripos Kanal die Hauptstadt Euböas, Chalkis. Abends findet man uns in einem Lokal in der Nähe der Brücke über der Meeresenge. Die Besonderheit dieser Meeresenge besteht darin, dass das Meer, das unter der Brücke hinwegfließt, alle sechs Stunden seine Strömungsrichtung ändert. Im Anblick dieses Naturschauspiels essen wir wiederum vorzüglich.

Mittwoch, 22. 5. 2019:
Am Vormittag besichtigen wir die Stadt und füllen mit einem Großeinkauf per Taxi die Backschaft wieder auf. Die Stadt selbst bietet keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Wir motoren nach Nea Psara, das historische Eretria an der Küste Euböas. In Nea Psara liegen wir an der Hafenmauer, möglichst weit draußen, um dem Wellengang der Fähren auszuweichen. Ein ausgedehnter Spaziergang führt uns zu der Ruinenstätte und dem großen Theater. In der Nähe der Anlegestelle der Fähre finden wir ein Lokal und essen wie bisher ausgezeichnet.

Donnerstag, 23. 5. 2019:
Vorerst segeln wir sehr gemütlich der Küste entlang, dann schläft das bisschen Wind auch ein und wir motoren in die schöne Bucht von Porto Boyfalo auf Euböä. Wir ankern in der Bucht und gehen schwimmen. Das Abendessen in einem Lokal in der Bucht ist wiederum sehr fein.

Freitag, 24. 5. 2019:
In der Früh blauer Himmel, Monika und Silvia stürzen sich nochmals ins Wasser. Erst am späten Vormittag nehmen wir Abschied von der Bucht und segeln nach Nea Makri. Am späten Nachmittag machen wir uns auf den Weg um den Grabhügel von Marathon zu besichtigen. Den Hügel sehen wir aus einiger Entfernung durch den Zaun, das Besichtigungsgelände ist bereits geschlossen. Der Abend endet wiederum bei köstlichem Essen.

Samstag: 25. 5. 2019:
Sonnig und warm, wir segeln nach Porto Rafti und ankern in der Bucht vor dem Yachtclub. Wiederum ein gemütlicher Nachmittag, wir schwimmen, lesen, dösen. Monika übt sich im stand up paddling – recht geschickt. Wiederum sehr gutes Abendessen im Ort – überhaupt zeichnet sich dieser Törn als eine Genusstour ab.

Sonntag: 26. 5. 2019:
Den Vormittag verbringen wir an Bord mit Abschiedsbrunch für Brigitte. Sie muss dienstlich nach Brüssel und verlässt uns um die Mittagszeit. Nachdem Hansi sie an Land gebracht hat motoren wir los, am letzten Tag leider kein Wind mehr. Wir umrunden das Kap Sunion und sehen den mächtigen Tempel des Poseidon vom Meer aus, wirklich beeindruckend.
Während der ganzen Woche habe ich mich durch Erzählungen bemüht die Erinnerungen aus unserer Jugend- und Schulzeit an die griechische Götter- und Sagenwelt wieder aufzufrischen.
Nach der Umrundung des Kaps fahren wir in die Heimatmarina der barcaso – Olympic Marine Lavrion. Abends geht es dann mit dem Taxi in die Stadt zum Abendessen – wie die ganze Woche köstlich.

Montag: 27. 5. 2019:
Heute heißt es von der barcaso Abschied nehmen, nur Hansi bleibt zurück. Silvia fährt mit dem Taxi gleich zum Flughafen, Veronika, Monika und ich nach Athen, für mehr Kultur und – bestes Essen.
Gisela Hofmann

 

 

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